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Customer Location Function



Ein Großteil bestehender Telefonanschlüsse werden mittlerweile über VoIP mittels SIP-Protokoll realisiert. Um über einen solchen Anschluss telefonieren zu können, ist die Registrierung an der VoIP-Plattform des Netzbetreibers erforderlich. Zur Registrierung des SIP-Accounts sind wiederum Accountdaten erforderlich, die in aller Regel auf dem Router des Kunden konfiguriert werden. Geraten diese Accountdaten in fremde Hände, ist es leicht möglich, dass sich Fremde mit den Daten über einen beliebigen Internetanschluss registrieren und den Telefonanschluss möglicherweise für Betrugszwecke nutzen. In solch einem Fall kann der Kunde nicht nur nicht über seinen Anschluss telefonieren, sondern muss unter Umständen auch noch die Rechnung für betrügerische Aktivitäten auf seinem SIP Account zahlen.

Die Möglichkeiten diese Accountdaten in fremde Hände fallen zu lassen sind vielfältig. Entweder man wird gehackt und die Accountdaten werden gestohlen oder die Daten werden bei dem Verkauf eines Routers z.B. über EBAY auf diesem nicht gelöscht.

 

 

Um sicher zu stellen, dass der Nutzer des SIP-Accounts auch der rechtmäßige Inhaber des Internetanschlusses und somit des dazugehörigen SIP-Accounts ist, muss bei einem Registrierungsversuch geprüft werden, ob der SIP-Account auch über den dazugehörigen Internetanschluss registriert wird.

Um dieses zu realisieren, hat TELSIS eine neue Funktion CLF (Customer Location Function) für die multifunktionale IN-Plattform OSP (Ocean Services Plattform) entwickelt. Hierbei wird bei jedem Registrierungsversuch eines SIP-Account automatisch gegen eine Datenbank geprüft, ob Internetanschluss und SIP-Account zusammengehören. Hierzu wird vom Netzbetreiber eine Datenbank bereitgestellt, in der die aktuelle IP-Adresse eines Internetanschlusses mit der Telefonnummer des zu dem Internetanschluss gehörenden SIP-Account zu einem Datensatz zusammengefasst wird. Bei einem Registrierungsversuch eines SIP-Accounts wird nun die Telefonnummer und die IP-Adresse des zu registrierenden SIP-Accounts mit den Daten der Datenbank verglichen. Erst wenn dieser Abgleich stimmt, wird die Registrierung an den Registrar weitergeleitet und der Account kann registriert werden. Andernfalls wird die Registrierung abgelehnt. 

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